Trixis Geschichte begann leider so, wie die vieler Jagdhunde in Ungarn: Man wollte sie einfach nicht mehr. Also wurde sie im Tierheim abgegeben. Jagdhunde gibt es hier sehr viele, und für sie ein wirklich gutes Zuhause zu finden, ist oft schwierig. Diese Hunde brauchen nicht nur Bewegung, sondern auch Beschäftigung für ihren Kopf – sonst sind sie schnell unterfordert. Gleichzeitig sind sie aber meist unglaublich freundlich, sehr kinderlieb und lernen mit Begeisterung. Mit ihnen kann man so viel erleben.
Als Trixi zu uns kam, war sie sehr dünn und voller Giardien. Leider hat sie viele meiner Hunde angesteckt. Es hat sehr lange gedauert, bis ich diese Parasiten endlich wieder in den Griff bekommen habe. Diese Zeit war wirklich anstrengend – finanziell, aber auch körperlich. Ich habe unzählige Stunden mit Putzen verbracht, alles immer wieder desinfiziert und gewaschen. Manchmal dachte ich wirklich, ich werde nie mehr fertig.
Aber auch aus dieser schwierigen Zeit ist etwas Gutes entstanden: Ich habe unglaublich viel über Giardien gelernt. Heute weiß ich genau, worauf man achten muss und wie wichtig eine gute Behandlung ist. Und mir wurde noch einmal mehr bewusst, wie entscheidend hochwertiges Futter für Hunde ist. Mit schlechtem Futter bekommt man solche Probleme oft gar nicht richtig in den Griff.
Trixi selbst ist ein echtes Energiebündel. Sie hat scheinbar unerschöpfliche Energie und braucht unglaublich viel Bewegung und Beschäftigung. Man bekommt sie fast nicht müde. Ich weiß nicht, ob alle Foxterrier so sind – oder ob Trixi einfach ein besonders temperamentvolles Exemplar ist.
Natürlich läuft sie bei unseren Touren mit dem E-Scooter in der schnellen Gruppe mit. Sie liebt es, unterwegs zu sein, zu rennen und die Welt zu entdecken. Wenn sie einmal nicht genug ausgelastet wird, sucht sie sich einfach einen Hundekumpel, den sie dann zum Spielen auffordert – manchmal auch ein bisschen zu hartnäckig. Zurzeit hat es dabei Balla erwischt.
Eine Zeit lang hat sie auch die Huskys zum Spielen herausgefordert und dabei vermutlich etwas zu wild geschnappt. Jedenfalls spielen die Huskys heute nicht mehr mit ihr – da hat es wohl einmal eine klare Ansage gegeben. Ich denke, sie haben ihr freundlich, aber bestimmt gezeigt, wo die Grenzen sind. Und zum Glück hat Trixi das verstanden.
Abgesehen davon ist sie eine unglaublich liebe und lustige Hündin. Sie ist immer dabei, immer voller Begeisterung und für jedes Abenteuer bereit. Hauptsache, es passiert etwas.
Ich wünsche mir für Trixi Menschen, die sie begleiten – vielleicht in Form einer Patenschaft. Menschen, die sich über ihre Geschichten freuen, ihre Fotos und Videos sehen möchten und ein bisschen Anteil an ihrem Leben nehmen.
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